Fortbildung

Auswirkungen belastender Kindheitserfahrungen 

Wichtige Information für Eltern, Pädagog_innen, Ärzt_innen, Pflegekräfte, Polizist_innen, Feuerwehrmänner/-frauen u.v.m.

Credit: Dieses Video wurde freundlicherweise vom Public Health Service, Wales (Großbritannien) zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank!

Download  oder kommerzielle Nutzung der Videoanimation  urheberrechtlich nicht gestattet.  Daniela Lempertz (C) 2019


Fortbildung „Integrative Erziehung“

Im Rahmen dieser Fortbildungsveranstaltung werden Adoptiveltern, Pflegeeltern und Bezugspädagogen befähigt, Kinder beim Aufbau vertrauensvoller Beziehungen und Bindungen zu unterstützen.

Es werden effektive Techniken vermittelt, die den Umgang mit den u. U. sehr herausfordernden Kindern erleichtern und zum Ziel haben, ein befriedigendes und auch entspanntes Zusammenleben zu ermöglichen.

Die Fortbildung findet über 5 Wochen statt; ein Gruppentreffen à 90 Minuten pro Woche.

Das Programm wurde entwickelt,
um den Bezugspersonen in folgenden Bereichen zu helfen:

  • Die Ursache des Fehlverhaltens ihrer Kinder zu erkennen.
  • Effektive Methoden zur Beruhigung des Kindes kennenlernen.
  • Die Bindung zwischen Kind und Bezugsperson stärken.
  • Die Auswirkung der von den Kindern erlebten Traumata auf die Bindungsfähigkeit einzuschätzen.
  • Die Heilung des verletzten Kindes durch einfühlsame Zuwendung, Trost und Mut-machen begleiten und unterstützen.

Das Angebot ist für Gruppen bis max. 12 TeilnehmerInnen konzipiert.

Die Termine finden vorzugsweise wöchentlich statt, nach Absprache auch in den Räumen der jeweiligen Einrichtung.

Anmeldung schriftlich oder über diesen E-Mail-Link.

Den begleitenden Flyer zu der Fortbildung können Sie hier herunterladen.


„Behandeln statt Abwarten!“

Pilotprojekt unterstützt psychisch belastete Kindergartenkinder im Kreis Neuwied

Im Kreis Neuwied wird seit 2016 ein  Pilotprojekt durchgeführt, welches posttraumatisch belasteten Flüchtlingskindern in Kindertagesstätten im Rahmen einer Gruppenbehandlung Hilfe und Unterstützung bei der Bewältigung der belastenden Erlebnisse anbietet.

Zum Einsatz kommt die EMDR – Methode (Eye Movement Desensitization and Reprocessing), welche von der Weltgesundheitsorganisation (WHO, 2013) als eine der effektivsten Methode zur Behandlung von Traumafolgestörungen bewertet wurde.

Im Rahmen des Projektes „Behandeln statt Abwarten!“ werden zunächst Erzieherinnen geschult, erste Einschätzungen in ihren Kitas vornehmen zu können, ob ein Kind unter einer besonderen psychischen Belastung steht.

Dann erfolgt ein Diagnosegespräch und – das Einverständnis der Eltern vorausgesetzt – weiterführende Diagnostik durch eine Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin.

Im nächsten Schritt werden die Behandlungsgruppen: jeweils 2 – 6 Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren zusammengestellt und hochfrequent über 5 Tage behandelt.

Ziel ist es, die Kinder so weit zu stabilisieren und zu behandeln, dass Integration, Kontaktaufnahme zu anderen Kindern, Lernen, Spielen und Entwickeln erleichtert und gefördert wird.

Therapeutische Leitung des Projektes:

Daniela Lempertz, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin und Vorstandsmitglied bei Emdria e.V. (Fachgesellschaft der EMDR TherapeutInnen in Deutschland).

Wissenschaftliche Begleitung und Auswertung der Studie: Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

 

Vorträge und Workshops (deutsch/english)

  • EMDR in der Behandlung medizinisch traumatisierter Kinder und Jugendlicher
    EMDR in the Treatment of Medically Traumatised Children and Adolescents.
  • EMDR in der Behandlung chronisch kranker Kinder und Jugendlicher
    EMDR in the Treatment of Chronically ill Children and Adolescents
  • EMDR bei Kindern – kreativ und lege artis!
    EMDR with children – creative and lege artis!
  • Körperzentriertes EMDR mit Kindern und Jugendlichen (Tages-Workshop)
  • Body-focused EMDR with children and adolescents following medical procedures (Day-workshop)

Bisherige Vorträge und Workshops

  • Jährliche Vorträge und Workshops beim Emdria-Tag, der nationalen EMDR Konferenz,  2013 – 2019  (www.emdria.de)
  • EMDR Conference Edinburgh 2014
  • EMDR Conference Den Haag 2015
  • „Reden reicht nicht?!“, Heidelberg 2016
  • 8. Kindertagung, Heidelberg 2016
  • Lokales Netzwerk Kindeswohl, Neuwied 2016
  • EMDR Conference, Barcelona 2017
  • EMDR with children and adolescents following medical procedures, EMDR UK&Ireland, Birmingham 2018
  • EMDR Conference, Krakau 2019